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Regulatorischer Update zum Finanzdienstleistungsgesetz (FinSA) und Finanzinstitutsgesetz (FinIA)

Nach der Schlussabstimmung im Parlament über das Finanzdienstleistungsgesetz (FinSA) und das Finanzinstitutsgesetz (FinIA) im Juni hat der Bundesrat den Verordnungsentwurf für beide Gesetze verabschiedet.

Die Verordnungen befinden sich derzeit in einer Konsultationsphase bis Februar 2019, in der verschiedene Marktteilnehmer, wie der Schweizerische Bankenverband und die Schweizerische Vereinigung für Fonds- und Vermögensverwaltung (SFAMA), Rückmeldungen und Kommentare zur Fertigstellung dieser Verordnungen geben können. Die Verordnungen dienen dazu, Einzelheiten zu den Gesetzen zu erläutern und mehr Klarheit und Details zu schaffen.

Die endgültigen Verordnungen sowie die FINMA-Richtlinie werden voraussichtlich im Herbst 2019 veröffentlicht, wobei das gesamte Gesetzespaket voraussichtlich im Januar 2020 in Kraft treten wird. 

ACOLIN ist in die Arbeitsgruppe der SFAMA eingebunden, wertet die Verordnungen aus und gibt der SFAMA im Interesse ihrer Kunden Feedback.

Die neuen Rechtsvorschriften werden sich auf mehrere Services der ACOLIN auswirken, wie zum Beispiel:

  • Notwendigkeit zur Ernennung eines Schweizer Vertreters für Marketingaktivitäten gegenüber qualifizierten Investoren ist reduziert - die Anforderungen bei HNWI und Family Offices ohne professionelle Treasury bleiben bestehen.
  • Der Begriff Vertrieb wird durch Angebot von Finanzdienstleistungen ersetzt, wodurch eine allgemeinere Definition gegeben ist, die auch andere Finanzinstrumente neben Fonds umfasst.
  • Ausländische Finanzdienstleister müssen sich einzeln in noch zu errichtenden Kundenberaterregistern registrieren lassen. Im Laufe des Jahres 2019 werden weitere Einzelheiten zu diesen Registern der Berater bekannt gegeben, so dass ACOLIN Sie auf dem Laufenden halten kann.
  • Die Kundensegmentierung wird sich ändern, mit dem Ziel einer MiFID II-Ausrichtung, die die Kunden in institutionelle, professionelle und Privat-Kunden unterteilt. Dies wird sich durch die Anforderungen an Finanzdienstleister auf die Verhaltensrichtlinien im Umgang mit verschiedenen Kundenkategorien auswirken.
  • Ausländische Fonds, die einer Bewilligung der FINMA für den öffentlichen Vertrieb bedürfen, können die Standardfondsdokumentation in englischer Sprache zur Verfügung stellen, mit Ausnahme des Key Information Document für die Schweiz, das noch in einer der drei Schweizer Sprachen vorliegen muss.

ACOLIN informiert Sie sobald wie möglich über die Entwicklung der schweizerischen Regulierungslandschaft und ermöglicht es Ihnen, die relevanten Gesetze und Vorschriften jederzeit vollständig einzuhalten.

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